Dein Vorgesetzter

Dein Vorgesetzter ist nicht das Problem

Viele Mitarbeiter einer Firma oder Organisation reiben sich an ihren Vorgesetzten, die sie häufig als 'inkompetent', 'unfähig' und 'falsch am Platz' verurteilen.

Ich (Robert Betz) behaupte jedoch, dass es nie Zufall ist, wen ich als Chef/Chefin habe, sondern dass die Beziehung zum Vorgesetzten genutzt werden kann, um etwas Wesentliches über sich selbst zu erkennen und es in den Frieden zu bringen. Vorgesetzte sind meist Projektionsfiguren für den "Vater meiner Kindheit", der oft abwesend war, uns entweder nicht beachtet oder kritisiert, aber selten gelobt hat. Wir übertragen unsere unerfüllten Sehnsüchte nach dessen Wertschätzung, Anerkennung und Stolz auf unsere heutigen Chefs und wünschen uns weit mehr als eine angemessene Entlohnung.

Das Kind in Männern wie in Frauen erwartet von ihnen insbesondere, gesehen, wertgeschätzt und gelobt zu werden. Wer diesen Zusammenhang als Chef oder als Angestellter erkennt, kann diese Erkenntnis fruchtbar für den inneren und äußeren Frieden und für Harmonie am Arbeitsplatz nutzen.

(Robert Betz)

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