Was trägst du zur Gesundheit, zur Freude und zum Erfolg der Gemeinschaften bei?

BlumenJeder Mensch möchte zu Gemeinschaften gehören. Ob in Partnerschaft und Familie, Freundes- und Bekanntenkreis, am Arbeitsplatz oder im Verein, in der Nachbarschaft, einer Glaubensgemeinschaft oder in der Gesellschaft – das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Verbundenheit mit Menschen ist ein Grundbedürfnis und eine Sehnsucht zugleich, die uns als Menschen seit der frühen Kindheit zu eigen ist. Der Mensch braucht das Zusammenspiel mit lebendige Beziehungen zu anderen Menschen, um psychisch und physisch zu überleben und erst recht, wenn er ein glückliches Leben führen will.

Das Kind in uns will vor allem etwas bekommen und haben: Sicherheit, Anerkennung, Nahrung, Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Bestätigung und letztlich Liebe. Das Kind in jedem Erwachsenen wünscht sich das weiterhin, aber sein Denken weiterhin des Denken des Kindes in ihm. Es ist geprägt von der Überzeugung des eigenen Mangels, die in Worten wie ‚ich brauche..., ich habe nicht genug ..., ich habe doch ein Recht auf ..., ich will mehr ... haben' zum Ausdruck kommen.

FRAGE: Was bist du bereit, der Welt und deinen Mitmenschen zu schenken? Konzentrierst du dich auf das Nehmen und Haben wollen? Glaubst du, du hast nicht viel zu geben? Wer seine Freude am Leben, am eigenen Da-Sein, am Frau- und Mann-Sein, an seinen Talenten und Werten in seine Gemeinschaften hinein trägt, der nährt und fördert diese und dem fließt auch viel zu. Nicht weil er erwartet, dass er dafür etwas bekommt. Die Freude am Schenken und Geben selbst macht ihn reich und erfüllt ihn.

Achte in dieser Woche einmal darauf, was du deinen Mitmenschen schenkst? Bist du eine ‚emotionale Umweltbelastung' oder eine freudige Bereicherung der Welt und deiner Gemeinschaften?

Robert Betz, 26.1.14

http://robert-betz.com

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