Die zwei Wege zur Freude

Die zwei Wege zur Freude

Wer zu wenig Freude in seinem Leben vorfindet, hat sich vermutlich noch nicht bewusst dafür entschieden, ein Leben der Freude zu führen. Nachdem nur wenige unserer Eltern voller Freude gelebt haben, hatten wir hierfür auch kein Vorbild.

Der erste Weg zur Freude ist der, dich zu fragen: „Mein Herz, was bringt dich zum Singen?“ und dir Freude zuzugestehen und zu begreifen, dass kein anderer für deine Freude oder Nicht-Freude verantwortlich ist.
Erinnere dich daran, was dir schon einmal Freude gemacht hat oder was du immer schon mal machen wolltest und entscheide dich, dies jetzt in dein Leben hinein zu nehmen. Besonders die scheinbar kleinen Dinge, der tägliche Spaziergang, eine Viertelstunde in der Sonne sitzen, deine Lieblingsmusik bewusst hören, eine Entspannungsmassage, dein Tagebuch, die bewussten Genusspausen mit einem Tee oder einem frisch gepressten Obstsaft. Dies und viel mehr kannst du dir ab sofort gönnen.

Der zweite Weg zur Freude, der den ersten nicht ausschließt, heißt: Schau genau dorthin in dir und deinem Leben, wo die Freude nicht da ist. Kümmere dich in Meditationen um deine Trauer, deine Wut, deine Angst und die anderen Gefühle. Geh in die Gefühle hinein, allein oder in der Begleitung eines passenden Therapeuten, atme und fühle sie mit Liebe bejahend. Auf diese Weise kannst du all diese Gefühle in Freude verwandeln. Denn Freude gehört zu deiner wahren Natur.

(Robert Betz)

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