Der Keltische Baumkalender - das Buch

Im TännichtgrundAus dem Buch „Der Keltische Baumkalender" die „Einfühlung"

Der Keltische Baumkalender ist eine „Geistige Collage", eine Verbindung von Baumkenntnissen, uralter Zeiteinteilung und angewandter Menschenkenntnis, gewürzt mit magischem Pfeffer und spirituellem Salz.

Vor zwei- bis dreitausend Jahren, als wir Europäer noch in inniger Verbundenheit mit der Natur lebten, ist er entstanden als Fortentwicklung der Steinkreise, welche die Kelten bei ihrem Einzug in Westeuropa vorfanden.

Wahrscheinlich haben sie als „Eroberer" viele Bräuche der ansässigen Bevölkerung übernommen. Wir wissen es nicht. Viel Widersprüchliches wird aus den Zeiten berichtet, die im Dunkeln der Geschichte liegen. Aber wir haben einen inneren Zugang auch zu dieser Vergangenheit, sind doch die Muster unserer Gefühlswelt, zusammengesetzt aus Angst und Wollust, Kraft und Schwäche, Freude und Trauer, Geborgenheit und Verzweiflung und viele mehr in uns lebendig wie eh und je. Die Einfühlung in die Lebensumstände unserer Ahnen, in die magische Gefühlswelt der „Kindheit der Menschheit", sollte uns somit nicht viel schwerer fallen, als die Einfühlung in unsere eigene selbst erlebte Kindheit.

 Im TännichtgrundIm TännichtgrundWer die tiefenpsychologische Einsicht ablehnt, wie unsere Gefühle lebenslang unter dem Einfluss unserer Kindheitserfahrungen verbleiben, zerreißt damit auch das Band zum „ewigen Kind" in sich. Damit tritt an die Stelle des Fühlens, der psychischen Funktion, die uns erlaubt, Erlebnisse zu bewerten, das eigennützige Kalkül des Verstandes, der sich meist arrogant gebärdet, wie Väter und Mütter, die meinen, sie können von ihren Kindern nichts lernen. Dieser Verstand ist es auch, der meint, was alte Kulturen uns bieten, sei bestenfalls kuriose Antiquität, im übrigen absurder Aberglaube. Dieser Verstand ist es, der nicht nur die Weiterentwicklung des Menschen zum wahren Menschen schwer behindert, er bedroht heute alles Leben auf der Erde.

Die Einfühlung in die zeitlosen Werte der keltischen Kultur wird jeden Leser anregen, die gefühlsstarke Welt unserer Ahnen so wie die Welt unserer Kindheit und unserer Kinder mit der Seele zu suchen und den Verstand in seine Schranken zu weisen! (4)

 

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