Tu das, was du tust, weil du es tun willst und tue es mit Liebe

RoseTu das, was du tust, weil du es tun willst und tue es mit Liebe

„Und was bekomme ich dafür?“, fragen schon viele Kinder, wenn man sie um etwas bittet. Und viele Erwachsene stellen diese Frage unbewusst und erwarten vom Partner, vom Kind, vom Chef u.a., dass sie etwas zurückbekommen für das, was sie tun.

Wenn du etwas tust oder gibst, mach es, weil du Freude hieran hast und nur darum. Deine Freude am Geben deiner Gaben nährt dich selbst. Prüfe alles, was du tust, darauf, ob du es ‚um… zu...’ machst. Sonst werden wir zu Fordernden.

Dann fragt der Mann die Frau „Was gibst du mir dafür, dass ich heute gearbeitet habe“. Und die Frau fragt: „Und was gibst du mir dafür, dass ich gekocht, gewaschen und gebügelt habe?“ Und das Kind fragt: „Und was gebt Ihr mir dafür, dass ich eine gute Note geschrieben habe?“

Dankbarkeit ist schön, wer sie aber einfordert, darf sein Motiv dahinter gründlich hinterfragen, denn das kommt aus einem tiefen Mangelbewusstsein. Danke selbst dafür, dass du das alles tun kannst. Danke für deine eigenen Gaben, die du hinaus gibst.

Tue die Dinge, weil du es liebst, sie zu tun. Und wenn du sie (noch) nicht liebst, dann prüfe, warum du sie tust und ob das der Wahrheit deines Herzens entspricht. Habe den Mut und sei sehr ehrlich mit dir selbst. Gib deine Gaben mit Freude in die Welt, wenn dir das Geben selbst große Freude macht. Dann beschenkst du dich selbst damit, indem du gibst.

Robert Betz, 20.12.2013

www.robert-betz.com

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